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Vana Fidian

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Vana Fidian wurde irgendwann 987 B.F. in der nähr von Beilunk geboren. Sie erzählt nicht viel von sich, daher kann man nicht viel zu ihrer frühen Kindheit sagen.
Mit zwölf Götterläufen verließ sie ihren elterlichen Käfig und wollte fortan auf eigenen Beinen stehen. Sie konnte es insgeheim nicht mehr ertragen, welch absurde Form der Geltungssucht und fanatischer Gier nach Ruhm und Gold ihre Eltern in immer zwielichtigere Kreise trieb. Als sie vermutete, dass ihre Eltern sich sogar am Reich selbst vergingen, gab sie sämtliche Hoffnungen und Bestrebungen auf, ihre Eltern noch retten zu können.
Die folgenden Götternamen lebte Vana von Abfällen und gejagten Ratten. Bis sie einen jungen, aufstrebenden Herumtreiber, namens Falk Fuchsfell kennen lernte. Ihn ergriff Mitleid und so nahm er sich Vanas an. Er lehrte sie das Diebeshandwerk und sie freundeten sich an.

Drei Jahre lang zogen sie gemeinsam durch die Städte des Neuen Reiches, bis zu einem schicksalsbehafteten Tag, an dem sie versuchten, bei einem Gemischtwarenhändler in Perricum einzubrechen. Aber sie wurden entdeckt und seitdem weiß Vana, wie schnell sie ihre Beine tragen konnten. Sie hat Falk seitdem nie wieder gesehen und weiß nicht, ob die Stadtwache ihn erwischt hat. Eines war jedoch klar, sie durfte Perricum nie wieder betreten.
Sie floh nach Gareth und wollte dort versuchen, sich ein diebisches, kleines Leben aufzubauen. Sie stahl sich über einige kleine Umwege einen Degen.
Nachdem sie beim Stehlen des Degens allerdings beinahe erwischt worden wäre, entschloss sie sich, einer Händlergruppe nach Andersgast anzuschließen. Hier sollte sie als Wächterin mitreisen. Die Karawane wurde kurz vor ihrem Ziel von einigen Orks und Menschen überfallen und Vana wurde gefangen genommen.

Mit Mühe gelang es Vana sich zu befreien und daraufhin beschloss sie, dass das Neue Reich ein viel schönerer Ort war, als das bäuerliche Andergast.
In Havena, einer der größten Städte des Neuen Reiches, ließ es sich gut leben. Da hier stets Händler und Reisende halt machten, die meist erst bemerkten, dass sie bestohlen wurden, wenn sie wieder abgereist waren, stellte diese Stadt ein wahres Paradies für Vana dar. Im Gegensatz zum kleineren Perricum, ließ es sich hier gut leben, die Händler waren wesentlich reicher und die Fluchtwege vielzähliger.

Als sie einige Götternamen später beim Stehlen eines Stückes Brot erwischt wurde, lief sie jedoch dem unwahrscheinlichsten Retter entgegen, den sie sich vorstellen konnte: Einem Praioten. Völlig widererwarten half ihr gerade dieser Gesetzesfanatiker, wie sie ihn ansah, ihre nicht vorhandene Unschuld zu beteuern. Um weitere solche Situationen auskosten zu können, entschloss sich Vana, dem Praioten und seinen Mannen zu folgen.

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