Raistlin erblickte am 17. Praios im 977. Götterlauf nach dem Fall von Bosparan als Sohn von Hargath und Ruthilde in Perricum das Licht Deres. Er wurde in eine Adelsfamilie hineingeboren, die ihren Höhepunkt schon längst überschritten hatte und allmählich in die Armut abglitt. Im Jahre 980 B.F. entschlossen seine Eltern, ihm die Armut zu ersparen und baten seinen Onkel Sahran Maranon ihn aufzunehmen, zu erziehen und für ihn zu sorgen. Sahran nahm ihn auf. Allerdings nicht aus den Gründen, um die ihn sein Bruder gebeten hatte, sondern um einen Nachfahren zu haben, da er seinerseits keine Frau fand, die eine perfekte Mutter für seinen Sohn wäre.
Nach außen hin Wuchs Raistlin als ein adliger Jugendlicher auf der sich zu benehmen wusste. Bis auf den Schwertkampf hatte er kein großes Interesse an körperlichen Freizeitbeschäftigungen. Er fing viel mehr an sich Wissen anzueignen welches untypisch für Jugendliche in seinem Alter war. Er fing an sich für Sterne, Tiere, Pflanzen und früher Geschichte zu interessieren. Was aber seinem Onkel am meisten auffiel war sein großes Interesse an Magie. Sahran versuchte dies geheim zu halten.
Als sein Sahran wieder einmal wütend wurde, weil er Raistlin wieder mit einem Buch über Magie erwischte, welches Raistlin sich besorgt hat, wurde er wütend und schmiss es in den Kamin. Raistlin reagierte nicht indem er schrie oder weinte wie man es hätte erwarten sollen, sondern er schleuderte seinem Onkel eine kleinen Feuerball entgegen den er aus dem nichts erscheinen ließ. Sahran passierte nichts, allerdings hatte er seit dem Angst vor seinem Neffen. Er dachte nach was er unternehmen sollte und alle Gedankengänge führten dazu, dass er Raistlin auf eine Akademie schicken würde. Er wusste nur nicht auf welche. Er beschloss, dass er sich mit Raistlin darüber unterhalten sollte. Raistlin wusste allerdings im Gegensatz zu seinem Onkel ganz genau, auf welche Akademie er gehen wollte: Die Akademie Schwert und Stab zu Beilunk. Er und sein Onkel machten sich auf den Weg nach Beilunk. Dort angekommen wurde Raistlin in einen Raum gebracht und ihm wurde dort viele Fragen gestellt und es wurden auch kleinen Tests mit ihm gemacht, bis er schließlich für tauglich befunden wurde.
Im Jahre 989 B.F. fing Raistlin Maranon an die hohe Kunst der Magie u erlernen. Allerdings waren an dieser Akademie auch Sport und Kampfunterricht an der Tagesordnung, da dort Kampfmagier ausgebildet wurden. Raistlin wollte irgendwann am Hofe des Kaisers arbeiten und die persönliche Leibwache des Kaisers werden. In seinem 2. Lehrjahr bekam er die Nachricht, dass sein Onkel sich umgebracht hatte. Einige Wochen später, erreichte ihn ein Abschiedsbrief von seinem Onkel, der seine ganzes Leben und seine Pläne für die Zukunft rapide auf den Kopf stellen sollte. Darin stand nämlich, dass seine Eltern einer Sekte von Paktierern verfallen waren. Sie wollten ihren Ruhm und Reichtum wieder herstellen. So traten seine Eltern der Sekte bei und verloren ihre Seelen an die Niederhöllen. Was sie nicht wussten, dass der Sektenführer nichts Anderes im Sinn hatte, als Seelen für seinen Herrn Tasfarelel zu bekommen. Die Seelen von Raistlins Eltern wurden in die Niederhöllen gerissen und waren für immer verloren. Allerdings schreibt sein Onkel noch, dass Raistlin angeblich eine kleine Schwester hatte von der er nichts wusste. Als Raistlin den Brief durchgelesen hatte ging ihn nur noch eine Sache durch den Kopf: Rache. Aber wie sollte er es anstellen. Raistlin wurde achtzehn Götterläufe alte und während seiner gesamten Ausbildung dachte er nach, wie er sich rächen konnte, bis er zu einem Schluss kam: Er wollte seine Künste perfektionieren und den Pfeilen des Lichts beitreten. Allerdings kommen nur die Besten in diese Gemeinschaft, die sich sämtlichen Bedrohungen gegen den Kaiser und das Mittelreich stellte. Er beschloss sich auf die Reise zu begeben und sich weiter zu bilden und zu lernen.
Eines Tages traf er auf der Suche nach seiner Schwester, in Südaventurien auf einen erfahrenen Bogenschützen und Krieger namens Bartholomeus, einen Magier namens Golphin und einem Thorwaller namens Onin. Er schloss sich Bartholomeus an, der eine Freundin von sich suchte, Maha Brawne. Da er auch auf der Suche war, schloss er sich der Gruppe an und hoffte, bei deren Recherchen ebenfalls an Informationen zu gelangen.
Des Weiteren nutzte Raistlin jede freie Minute, um sich mit Dämonologie zu befassen, in der Hoffnung, mehr über das Schicksal seiner Eltern erfahren zu können.
Während Batholomeus’ Erklärung zum Akoluthen der Praioskirche lernte Raistlin Frau Hauptmann Gala Fiana Praiosmin Rohana kennen. Zwischen den beiden entwickelte sich eine romantische Liebesbeziehung.
Im Jahr 1003 nach Bosparans Fall nahm Raistlin im Zuge einer Mordermittlung an einer Verfolgungsjagd teil und starb, während er seine Freunde beschützen wollte, an seiner eigenen Klinge.
So hatte es zumindest den Anschein. Ein dunkle Stimme sprach zu Raistlin:"Willst du leben?"
"Ja, ich tue alles um ihn aufhalten zu können", antwortet Raistlin.
Die Stimme antwortete mit einer plötzlichen Gewalt, dass Raistlin kurz aufschrie und sein Herz wieder zu schlagen begann:"Das, wollte ich nur hören. Ich gebe dir die Kaft, deine Feinde zu zerschlagen. Du wirst ungeahnte Macht bekommen. Versprich, mir zu geben, was ich will und du wirst Leben. Mit der Macht ihn zu zerstören. Du bist solange an mich Gebunden, bis dein Feind zerfetzt ist und du mir seine Seele bringst."
"Ich verspreche es," flüsterte Raistlin.
Er fühlte unendlich Schmerzen, als er dies sagte. Ein Hass glomm in ihm hoch. Eine unendlicher Hass. Er wollte seinen Feind töten. Zerfetzen. Seine Eingeweide rausreißen und sien Blut trinken.
Er erwachte, verbunden in einem Peraine-Tempel. Im schaute eine Junge geweihte entgegen.
Sie sprach,"Der Herrin sei dank. Ich dachte ihr wacht nie auf, da eure verletzungen nicht heilen."
Raistlin setzte sich auf. Die Geweihte versuchte ihn wieder auf die Liege zu drücken, aber Raistlin drücke sie einfach zur Seite und warf ihr eine vernichtenden Blick zu,"Pack mich nicht an du Geweihtenmiststück."
Er stand auf nahm seine Sachen und ging. Jeder Schritt schmerzte, aber es war nicht so schlimm, dass es ihn wirklich behinderte. Er guckte an sich runter. Viele blutdurchtränke verbände.
Als er den Tempel verlies, fühlte er sich auf einen Schlag besser. So als wäre er erleichter. Plötzlich kam ihm ihm etwas in den Sinn,"Bein Hesinde. Ich habe eben dieses Arme Mädchen aufs tiefste beleidigt."
Bis aufs Mark erschrocken, dreht er sofort und wollte wieder hinnein. Aber er zögerte. Irgendwas sagte ihm, dass er lieber nicht hinnein gehen sollte. Er dreht wieder und ging los. Nur wohin?
Seine Freunde suchen.
Es ging einige Zeit ins Land und Raistlin merkte viele veränderung an sich. Er regenerierte unheilvoll schnell, wurde aber von mal zu mal immer agrssiver und stellte sich die brutalsten scenerien vor, um jemanden zu töten... nein das war kein töten. Es ist ein schlachten und zerfetzen. Je blutiger, langsamer und brutaler desto besser. Er fing sich immer. Aber es wurde immer schwerer. Auch wenn er Gegner gegenüberstand bemerkte er, dass er mit jedem Streich seines Flammenschwertes immer stärker wurde. Aber je öfter er kämpfte, umso schlimmer wurde seine "Andere Seite" wie er es nannte.
Er forschte nach. Jede freie Sekunde. In den recherchen über Dämonen und Paktierer, ist er über ähnliche Berichte gestoßen und kam zu einem Schluss:
Nach diesen Berichten kann er es nicht mehr Ignorieren. Er ist einen Pakt mit dem Mordbrenner eingegangne. Dem Erzdämon Belhalhar, dem wiedersacher Rondras. Er resignierte. Was soll er tun.
Sich einsperren? Er suchte nach einer Lösung. Ihm viel einer ein. Batholomeues Breck. Er ging zu ihm um nach Hilfe zu bitten. Fand aber letzten endes keine und die beiden alten weggefährten zerstritten sich.
Es wurde immer schlimmer. Seine Freunde wanden sich von ihm ab. Es gab nur noch eine Möglichkeit: Er musst sich sämtlich Magie und den Packt ausbrenne lassen.
Er ging zu einer Rondra Geweihten, der er vor Jahren geholfen hat. Er erzählte ihr alles aus seiner Hilflosigkeit herraus.
Sie stimmte zu ihm zu helfen. Eis verging viel Zeit. Menschen musst überzeugt werden, es musste vieles getan werden. Lange gespräche und tests. Ein jeder wäre nach der Ausbrennung hingerichtet worden, aber bei seinen Leistungen in der Ogerschlacht und dem Schwur bei Rondra nur noch ihr zu dienen wurde zu gestimmt ihm am leben zu lassen und als Akoluth in der Kirch aufzunehmen.
Das reinigungsritual wurde ausgeführt und er schwor abermals nur noch für Rondra zu leben und zu dienen. Außerdem nannte er sich der Herrin zu Liebe ab nun Rondran von Donnerbach.
In den nächste vielen Jahren wurde aus ihm ein Rondrageweihter. Viele Queste und Abenteuern unterzog er sich. Immer den Menschen zu Hilfe, die sie benötigten. Stets dem Reich treu. Sei es bei der Schlacht auf den Silkwiesen gegen die verfluchten Orks oder der Belgarung Greifenfurts. Es kamen viel neue Freunde in sein Leben. Später passierte es sogar, dass er sich mit Batholmeus Breck oder Batholomeus von Brandenstein zu Ostende wie er nun hieß, wieder versöhnte.
Dann kam eine Zeit die sein Leben und seinen Glauben auf die härtesten Probe überhaupt stellte. Die rückkehr des Alveranier des verbotenen Wissens, des Sphärenschänders und Dämonenmeisters. Borbarad.
Rondran bekam die Beschwörung seiner Seele aus dem Limbus, die vergabe seines Körpers und seie Machtaufstieg mit. Er wurde verspottet und es wurde ihm nciht geglaubt. Viele mitstreiter waren an seiner Seite. Dolgan der große Orkenbezwinger von Greifenfurth, Beleno Ya Castellani aus der Akademie des vollendeten Kampfes zu Bethana und später auch Batholomeus mit seine Praiosgefälligem Wissen, Nocholai dem Halbelfen und viel mehr. In der Zeit des aufstieges des Dämonenmeisters, hatte ihm Lucellin von Blautann eine Tattoowierung einer Katze gegeben, die sich als eines der später so genannte "Gezeichneten" kennzeichnete. Er entwickelte eine Bedürfniss, nach Harmonie und frieden, welche siene Gefährten manchmal zur Weißglut brachte oder ihn aber mit seinem Glauben in den Konflit brachte.
Borbarad wurde immer mächtiger und gewann permanennt an Einfluss bis sich auch andere Fraktionen eingestheen mussten, dass er zurück war und die Gezeichneten bekamen eine Rolle in der Geschichte Deres, die eine der wichtigsten im Kampf gegen Borbarad war.







