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... und die Gruppe gewinnt!

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Arik Ormson

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In der kleinen Ottajasko von Ragnar dem Zornigen ging es dem Schlachtmond 2602 JL entgegen. Es wurde alles Vieh geschlachtet, das es sich nicht lohnt über den Winter zu bringen und legte Vorräte für den Winter an. Man feierte die Heimkehr von der großen Fahrt und es wurden die letzten großen Tafeln vorm kargen Winter bereitet. Nur im Haus von Orm Ragnarson hatte man andere Sorgen, denn er und seine Frau Gunda Swafgarddottir erwarteten ihr erstes Kind. Am 17. Schlachtmond war es dann endlich soweit und ihr Sohn kam zur Welt. Orm richtete sogleich das größte Fest aus das es in diesem Schlachtmond gegeben hatte, um der ganzen Ottajasko stolz seinen Sohn zu präsentieren, der den Namen Arik Ormson tragen sollte.Bei diesem Fest bekam Arik auch traditionsgemäß seinen ersten Tropfen Alkohol.

Die Jahre seiner Jugend vergingen. Im Winter spielte man mit der Familie, beschäftigte sich mit nähen, schmieden oder anderem Handwerk. Im Sommer tobte Arik mit den anderen Kindern über die Wiesen, war fischen oder übte sich in Dingen der Seefahrt. Natürlich wurde auch früh der Umgang mit Waffen geübt. Arik zeigt in diesem Bereich eine große Begeisterung, das einzige was ihm noch mehr Vergnügen bereitete war es, seinem Vater beim schmieden zu beobachten. Dazu gab es viele Gelegenheiten, denn sein Vater war ein begnadeter Schmied. Sehr oft wurde sein Vater gebeten für befreundete Ottajaskos und Dörfer arbeiten anzufertigen, denn nirgends bekam man bessere Äxte. Als Arik neun Winter alt war erfüllte sich ein Traum für ihn. Er durfte das erste mal mit seinem Vater in ein befreundetes Dorf reisen um ihm beim Schmieden zu helfen. Die Otta des Dorfes hatte gegen eine Seeschlange gekämpft. Und nach alter thorwalscher Tradition warfen sie dann alle ihr Waffen ins Meer, damit sie kein Unglück an Land bringen würden. Nun brauchten sie neue Waffen und so hatte Orm alle Hände voll zu tun. Arik war sehr stolz seinem Vater bei der Arbeit helfen zu können und lernte von ihm soviel er konnte.
Am 18. Goimond 2612JL kam es dann zu einem freudigen Ereignis in Ariks Leben. Seine Schwester Svenja wurde geboren. Sie erhielt den Nachnamen Ormsdottir, was ebenfalls mit einem großen Fest begangen wurde.

Im Sturmmond 2616JL war es dann soweit. Arik durfte seine Aufnahmeprüfung ablegen, um endlich zu den Erwachsenen zu gehören. Als angehender Schmied hatte Arik als Sonderaufgabe vorweg seine Axt geschmiedet. Er hatte sich sehr viel Mühe gegeben, denn es sollte ein ganz besonderes Stück werden. Die Klinge wurde eine prachtvolle Waffe. Nachträglich wurden die Klinge mit Verzierungen veredelt. Am 9. Sturmmond kam es dann zur eigentlich Prüfung. Alle Prüflinge fanden sich morgens auf der Otta ein und man stach in See. Die Hetfrau spendierte eines ihrer besten Metfässer. Und so lief jeder ,mit dem Horn voll Met in der linken Hand und der Axt in der rechten, über die Ruder des fahrenden Schiffes. Es war ein gutes Jahr, denn alle bestanden die Prüfung. Als die Otta anlegte erhoben alle ihr volles Horn und sprachen:
„Im Namen Swafnirs, meinem großen Bruder, schwöre ich der Gemeinschaft immer Treu zur Seite zu stehen und Tapfer zu kämpfen um die Otta zu schützen“.Im Anschluss bekam Arik seine erste Tätowierung. Seit diesem Tag ziert ein großes Abbild Swafnirs seinen Oberarm, als Symbol der Verbundenheit mit seinem Gott. Am Abend gab es dann ein großes Fest und Arik durfte das erste mal nach Herzenslust den Met genießen. Am nächsten Morgen, es war eigentlich schon Mittag, erwachte Arik. Er hatte einen riesigen Werwolf, trotzdem war er stolz und glücklich.

Auch wenn es noch viele Monde hin war, Arik war jetzt schon voller Vorfreude auf die Ausfahrt im nächsten Faramond. Es wurde ein besonders kalter Winter. Aber das störte eigentlich niemanden. Man spielte oder arbeitet. Die Segel wurden ausgebessert, die Ruder ausgebessert und alle anderen Teile der Otta repariert, die man im Heimamond abgebaut hatte. Mit besonderer Sorgfalt arbeitete Arik an seiner Rüstung. Nächtelang wurde jedes Teil bis ins kleinste Detail bearbeitet, geprüft und jede Kleinigkeit nach gebessert. Als die Rüstung dann endlich Ariks Erwartungen entsprach wurde sie liebevoll dekoriert. Und nach zahllosen Nächten war es dann endlich soweit, die erste Kaperfahrt für Arik näherte sich. Aber erstmal musste das Langschiff wieder bereit gemacht werden. Alles was im Winter repariert wurde musste wieder an seinen Platz. Dann stach man in See. Schon nach kurzer Zeit war ein Schiff am Horizont zu erblicken. Es trug die Flagge Salzas. Es war eine leichte Beute. Nach kurzer Zeit hatte man das Schiff eingeholt und die Mannschaft leistet kaum Widerstand und es wurde reichliche Beute gemacht. In den folgenden Monden verlor das Königreich Nostria einige weitere Schiffsladungen. Auch zwei Schiffe aus dem Mittelreich gerieten in die Fänge der Otta. Es war ein wirklich gutes Jahr und es wurde reichlich Beute mit nach hause gebracht. Man machte sich auf den Rückweg und freute sich auf die anstehenden Feierlichkeiten, als am Horizont ein Boot auftauchte das keine Flagge führte. Neugierig näherte man sich dem Schiff in der Hoffnung auf weitere Beute. Das Schiff ging sogleich auf Fluchtkurs, aber das versuchte die Beute immer. Dann folgte die Überraschung, den kaum war man nah genug dran um Details zu erkennen wusste man um die Aufgabe des Schiffs, es war ein Walfänger. In rasende Wut versetzt wurde die Verfolgung aufgenommen. Kaum war der Walfänger eingeholt ging man zum entern über . Es entbrannte ein langer Kampf in dem alle Walfänger den Tod fanden. Die Thorwaler haben dabei nur leichte Verletzungen erlitten.

Bei der Heimkehr 2617JL gab es dann wie immer ein großes Fest, denn die Beute war riesig und alle waren lebendig zurück gekehrt. In den folgenden Nächten wurde dann aber eine traurige Feststellung gemacht. Die zuerst harmlos wirkenden Verwundungen entzündeten sich. Und trotz ausführlicher Behandlung ging es zwei der Verletzten immer schlechter. Nach einem Mond starben die Verletzten.
Die Toten wurden traditionell auf brennenden Flößen dem Meer übergeben und es wurde ihrer in ehren gedacht, denn sie starben bei der Verteidigung von Swafnirs Geschwistern.

Ende des Schlachtmonds errichte Orm eine Nachricht aus Thorwal. Die Ottaskin der Windzwinger hatte auf der Heimkehr nach Thorwal ein zusammentreffen mit einer Seeschlange. In einem erbitterten Kampf errang die Otta einen Sieg über das Ungeheuer. Nach alter Tradition wurden vor der einfahrt in den Hafen alle Waffen über Bord geworfen. Anschließend wurde das Boot und die Mannschaft langen Reinigunsritualen unterzogen. Der Hetmann bat nun Orm nach Thorwal zu kommen, denn man wollte Waffen von guter Qualität haben. So brach Orm 2 Nächte später auf und zu seiner großen Freude durfte Arik seinen Vater begleiten, denn es gab viel zu tun.

Zwei Monde arbeiteten Arik und sein Vater schon an den neuen Waffen, als eines abends Gunda in der Schmiede stand. Sie trug nur ihre Kleidung bei sich und erzählte von einem schlimmen Feuer das die Otta verwüstet hatte. Mitten in der Nacht erwachte Gunda, beißender Rauch stand in der Hütte. Sie konnte gerade noch aus dem Haus flüchten bevor das Feuer die Balken der Tür zerfraß. Fassungslos stellte sie fest das alles verbrannt war und als ihr gerade in den Sinn kam das sie nicht alleine im Haus war stellte sie überglücklich fest das ihre Tochter ums Haus gelaufen kam, auf der Suche nach ihrer Mutter. Die wenigen Überlebenden der Otta sammelten sich auf der Wiese hinter der Einpfählung. Mitten im Winter, mit wenigen Leuten und ohne ihre Schiff und Häuser, wurde beschlossen für den Winter in Thorwal Unterschlupf zu suchen. Die Windzwinger waren Orm eine große Hilfe und so richtete er sich und seiner Familie ihr Heim in ihrem neuen Haus an der Markthalle ein.

Im Faramond des darauffolgendes Jahres beschloß Arik einem alten Sprchwort seines Volkes zu folgen:
„Reich an Silber und großen Taten wirst du nur dann werden, wenn du auf Swafnirs Wogen hinaus in die Welt ziehst – das wohl !“

Und so beschloß Arik in der Fremde als Söldner anzuheuern. Im Hafen erfuhr er das Ludovigo Sforigan der Reichsvogt von Ragath neue Leute anwirbt und das Thorwaler gerne gesehen sind.

Angekommen in Almada war es ein leichtes einen Offizier der Hakenspieße zu finden und so war Arik nach wenigen Tagen schon in Lohn und Brot als Söldner. Nach kurzer Zeit wurde er dann den Zweihandkämpfern zugeteilt, da er hier ein besonderes Talent an den Tag legte. Drei Winter diente Arik bei den Almander Hakenspießen. Nach dieser Zeit wurde sein Heimweh so groß das er um seinen Dienst beendete. Man bot ihm einen Posten als Offizier an, aber Arik wollte sich nicht sein Leben lang binden lassen. Und so zog er wieder Richtung Thorwal mit dem Angebot in der Tasche gerne wieder zurück zu kehren und seinen Offiziersposten entgegen zu nehmen.

Die Freude der Heimkehr war groß und Orm konnte die Hilfe in der Schmiede gut gebrauchen.

Anfang Kornmond 2622JL machte sich Arik zu einer Fahrt gen Kuslik auf ,um Handelsgespräche zu führen…

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